Jena
 

 
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Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1156. Die Siedlungsgeschichte im heutigen Stadtgebiet lässt sich bis zu 3000 Jahren zurückverfolgen. Im 3. und 4. Jahrhundert nach Christi waren im Altstadtbereich germanische Siedler ansässig. Im 8. Jahrhundert siedelten die Lusici, ein westslawischer Stamm, zum Verband der Sorben gehörend, in dieser Region. Vermutlich im 10. Jahrhundert erbauten die Sorben/Wenden auf einer Talsandinsel am Westufer der Spree einen mittelslawischen Burgwall. An dieser Stelle befindet sich heute der Schloss- oder Gerichtsberg. Im Schutze der slawischen Burg legten die Wenden eine Vorburgsiedlung an, die sich im 11. und 12. Jahrhundert zu einer frühstädtischen Siedlung (Surburbium) entwickelte. Im Zuge der Eroberung und Kolonisierung des Ostens durch die Deutschen wurde diese Burg mit einem kaiserlichen Burggrafen besetzt. Mit der planmäßigen Anlage der Stadt im 13. Jahrhundert wurden auch immer mehr Deutsche sesshaft. Wenden und Deutsche leben seither gemeinsam in dieser Stadt.
 
 

 
 
 
 

 

 

Entfernung von Jena ca.15 km Anfahrt: B88 von Jena, Richtung Naumburg, bis Dornburg, Busparkplatz Drei Dornburger Schlösser auf schroff abfallenden Muschelkalkfelsen: das "Alte Schloß" (Gotik), Renaissanceschloß und Rokokoschloß mit besonderer Terassenanlage; zahlreiche Aufenthalte Goethes; gepflegte, parkartige Gartenanlage mit einer Vielzahl von Rosenstöcken; jährliches Rosenfest, Krönung der Rosenkönigin; Museum im Renaissance- und Rokokoschloß, Goethegedenkstätte; Schloßcafé, Restaurant, Pension
 

           

  

 

 
Das ehemalige Wohnhaus des Philosophen präsentiert sich heute als Literaturmuseum. Im Jahre 1669 errichtet , befand sich das Gebäude einst am Stadtrand, aber noch innerhalb der Stadtmauern. Es ist das letzte Wohnhaus aus diesem Wohnviertel, welches die Zeit überdauert hat. Einst zierten die schmucklose Fassade eine Vielzahl von Gedenktafeln und verwiesen auf berühmte Bewohner. Darunter auch der Philosoph Johann Gottlieb Fichte, der 1794 nach Jena kam. Im Ratsgüterbuch ist er als Käufer des Hauses vermerkt. Eine Vorlesungsankündigung bestätigt diese Eintragung: "Mein Auditorium ist in meiner Wohnung unter dem Markte, neben dem alten Fechtboden, wo man nähere Nachricht über diese Vorlesung findet."

 

 

 
 


 

 

 
Kurz nach 1300 war die Stadtbefestigung um Jena soweit fertig gestellt, dass man von einer geschlossenen Anlage sprechen kann. Sie bestand aus Mauern, Gräben, 3 Tortürmen , 4 Eckbastionen, Zwingerbereichen und 12 nachträglich eingesetzten Schalentürmen. Um 1430 folgten erneut umfangreiche Baumaßnahmen an den Befestigungsanlagen. Der Schalenturm an der Südostecke erfuhr dabei einen Umbau zur offenen Geschützbastion mit Schießscharten und Geschützkammern.
 
 

Als Goethe seine anatomischen Studien betrieb, trug der aus Muschelkalkstein und -bruchstein gefügte Turmstumpf einen achteckigen Hörsaal Aufbau mit Pyramidendach, das sog. "Anatomische Theater". Erst um 1860, als die "Wucherey" am Fürstengraben 23 zum Kollegiengebäude umgebaut und ein Bibliotheksgebäude am Bibliotheksplatz fertiggestellt war, entspannte sich die Raumsituation im Collegium Jenense. Der Hörsaalaufbau auf dem Anatomieturm konnte abgebrochen werden. Zurück blieb der Torso der mittelalterlichen Eckbastion mit einer maximalen Höhe von 10 m und einer Wandstärke von 2 m. Im Zusammenhang mit dem Anbau eines Teppenhauses an das nebengelegene Anatomische Institut 1962, wurde der fußläufige Bereich zwischen Anatomieturm und Institutsgebäude überdacht.

 

     

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