Cottbus

 
 

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Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1156. Die Siedlungsgeschichte im heutigen Stadtgebiet lässt sich bis zu 3000 Jahren zurückverfolgen. Im 3. und 4. Jahrhundert nach Christi waren im Altstadtbereich germanische Siedler ansässig. Im 8. Jahrhundert siedelten die Lusici, ein westslawischer Stamm, zum Verband der Sorben gehörend, in dieser Region. Vermutlich im 10. Jahrhundert erbauten die Sorben/Wenden auf einer Talsandinsel am Westufer der Spree einen mittelslawischen Burgwall. An dieser Stelle befindet sich heute der Schloss- oder Gerichtsberg. Im Schutze der slawischen Burg legten die Wenden eine Vorburgsiedlung an, die sich im 11. und 12. Jahrhundert zu einer frühstädtischen Siedlung (Surburbium) entwickelte. Im Zuge der Eroberung und Kolonisierung des Ostens durch die Deutschen wurde diese Burg mit einem kaiserlichen Burggrafen besetzt. Mit der planmäßigen Anlage der Stadt im 13. Jahrhundert wurden auch immer mehr Deutsch e sesshaft. Wenden und Deutsche leben seither gemeinsam in dieser Stadt.
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Seit Jahrhunderten werden in der Niederlausitz Sitten und Bräuche von den hier beheimateten Sorben / Wenden bis in die heutige Zeit gepflegt. Sie weisen eine große Vielfalt auf, wobei es territoriale Unterschiede gibt.

 

Das Pflegen der Traditionen und Bräuche war ein entscheidender Faktor zur Selbsterhaltung, denn nirgendwo wurde das sorbische Volk so unterdrückt wie über Jahrhunderte im preußischen Teil der Niederlausitz. Zielgerichtete Germanisierung oder Verbote der niedersorbischen Sprache führten unter anderem zum Verlust der sorbischen Sprache und Kultur. Dennoch trifft man auch heute noch in den Dörfern rund um Cottbus Trachtenträgerinnen in der niedersorbischen, wendischen Alltagstracht.
 
  

           

 

 


 
 


 

 
Die gotische Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert, im Altstadtkern gelegen, ist die größte Kirche der Niederlausitz - ein Ort der Andacht, Kommunikation aber auch wichtige Stätte der Kultur und Begegnung.
 

Die Klosterkirche, auch "Wendische Kirche" genannt, legt Zeugnis vom Wirken der Franziskanermönche in der Stadt Cottbus ab. Sie ist das älteste Cottbuser Gotteshaus und wurde zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert als gotischer Backsteinbau errichtet. Die Klosterkirche birgt ein wichtiges Denkmal der Stadtgeschichte: die Grabplatte des Stadtgründers mit dem Krebs, das heute noch gültige Wappentier.